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Gäste sind gegenüber Datensammlern skeptisch

 

Ihr habt, persöhnliche Daten vom Gast ?
Dann ist dieser Beitrag genau richtig!

Vorlieben der Kunden speichern und damit dann individuellen Service leisten?
Das ist vielen Gästen eher unheimlich, wie eine Open-Table-Umfrage zeigt.

Sei es der Lieblingstisch, der Lieblingswein oder sogar eine schlimme Allergie: Ein guter Kellner weiß bei seinen Stammgästen genau, was sie bevorzugen und was nicht. Ein so individueller Service soll dank Datennutzung aber praktisch überall möglich sein und um einiges einfacher werden. Denn ausgeklügelte Gast-Management-Systeme speichern die Vorlieben der einzelnen Gäste ab, sodass das Personal bei dessen nächsten Besuch auf diese zugreifen kann.

Doch das systematische Sammeln und Nutzen von Daten, im Fachjargon auch Big Data genannt, kommt nicht bei allen Gästen gut an. Laut einer aktuellen Umfrage des Reservierungsportals Open Table finden es immerhin 43 Prozent, also fast die Hälfte der deutschen Restaurantgäste nicht so gut, wenn Gastgeber vorher digital über ihr persönlichen Präferenzen recherchieren. „Schlecht“, „unheimlich“ und „aufdringlich“, sind die Begriffe, die hierzu in der Umfrage genannt werden.

Hier könnte sich ein Umdenken anbahnen

Es könnte jedoch sein, dass im Digitalzeitalter gerade ein Umdenken bezüglich dieser Datennutzung stattfindet. So sagten immerhin 10 Prozent der mehr als 2700 Befragten aus Deutschland, dass sie diese Art der Personalisierung anfangs unheimlich fanden, aber mittlerweile damit leben könnten. 18 Prozent finden es sogar gut, besonders wenn sie dadurch einen individuelleren Service erhalten. Und weiteren 24 Prozent ist es schlicht egal, weil sie der Meinung sind, dass man sich in der digitalen Welt ohnehin nicht mehr verstecken kann. 5 Prozent wählten „Sonstiges“ als Antwortmöglichkeit.

Das Portal Open Table weist in diesem Zusammenhang jedoch auf den hohen Nutzen solcher Individualisierungen sowie seine eigenen entsprechenden Technik-Angebote hin. Innerhalb der Open-Table-Systeme Systeme Guest Center und Connect ist es nämlich möglich, manuell Informationen zu Gästen beziehungsweise Stammgästen zu hinterlegen, wie beispielsweise deren bevorzugten Tisch, Ernährungsvorlieben oder Lebensmittelunverträglichkeiten. Die Gäste selbst können zudem bei Reservierung eine eigene Notiz hinzufügen, falls sie das Restaurant vorab über spezielle Wünsche oder Anlässe informieren möchten.

Der Gast muss vorher einwilligen

Genutzt wird das Tool unter anderem schon vom Frankfurter Gastronomen James Ardinast im Stanley Diamond. Er speichert dort nicht nur persönliche Vorlieben, sondern auch die individuellen „No-Gos“ der einzelnen Gäste. „Es gibt zum Beispiel einen Gast, der keine aufgeschäumten Saucen mag“, berichtet Ardinast.

Nach der neuen Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai in Kraft tritt, muss der Gast jedoch zustimmen, bevor seine Daten für solche Zwecke gespeichert werden (Hotelier muss Datenschutz nachweisen vom 28. April 2018). Ein Grund, warum Gastronom Ardinast die Informationen der Kunden von seinen Mitarbeitern immer wieder hinterfragen lässt. „Sobald uns ein Gast über besondere Wünsche oder Anlässe informiert, fragen wir, ob wir diese für seinen nächsten Besuch notieren dürfen.“

Kann die Einwilligung zur Datenverarbeitung einfach so im mündlichen Gespräch erfolgen? Offensichtlich schon. Denn: „Die Schriftform ist nicht erforderlich“, teilt Anwalt Peter Hense von der Kanzlei Spirit Legal in Leipzig mit. Als sicherer als auf eine Einwilligung im Einzelfall zu vertrauen, erachtet der Jurist jedoch Kundenprogramme, über die die Daten gesammelt werden und in dessen Rahmen die Datenverarbeitung zur vertraglichen Basis gemacht wird.

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