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News

18. Februar 2019 - DSGVO: Bundeskartellamt ermahnt Facebook

Die umfängliche Datensammlung durch Online-Plattformen und soziale Medien wie sie vor allem Facebook betreibt, ist Datenschützern seit langem ein Dorn im Auge. Nun hat sich auch das Bundeskartellamt eingeschaltet und es Facebook untersagt, die auf der eigenen Plattform gesammelten Nutzerdaten ohne Einwilligung mit denen anderer Dienste zusammenzuführen. Das Argument der Kartellwächter: Der Konzern nutze seine Marktmacht unzulässig aus.

Facebook-User ermöglichen es dem Konzern heute nicht nur, die Spuren aufzulesen, die sie bei Facebook selbst hinterlassen, sondern auch, diese mit Daten aus weiteren zu Facebook gehörigen Anwendungen wie Whatsapp oder Instagram zusammenzuführen sowie selbst solchen Daten, die gesammelt werden, wenn der Nutzer im Internet surft oder Apps auf dem Handy nutzt. Die Nutzugsbedingungen von Facebook sehen dies heute ausdrücklich vor.

Marktmacht missbraucht

In der „faktisch grenzenlosen Sammlung und Zuordnung von Nicht-Facebook-Daten“, wie Bundeskartellamtspräsident Mundt es formuliert hat, sieht das Kartellamt einen Missbrauch der Marktmacht. Künftig soll Facebook deshalb über konzerneigene Dienste wie WhatsApp und Instagram weiterhin Daten sammeln, sie aber nur dann mit den Facebook-Daten zusammenführen dürfen, wenn der Nutzer eingewilligt hat. Auch für die Kombination mit Daten anderer besuchter Websites soll eine Einwilligung erforderlich sein.

Aus datenschutzrechtlicher Sicht richtet sich die Zulässigkeit der Zusammenführung der Datenbestände durch Facebook nach der seit Mai 2018 in der gesamten Europäischen Union geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Danach dürfen personenbezogene Daten eines Nutzers aus verschiedenen Quellen – wie hier Facebook, Whatsapp, Instagram bzw. die Nutzungsdaten von Webseiten – tatsächlich nur zusammengeführt werden, wenn der Nutzer über die geplante Zusammenführung informiert wurde und ihr aktiv und freiwillig zugestimmt hat.

Freiwillig eingewilligt?

Ob Facebook eine solche Einwilligung wirksam einholt, darf bezweifelt werden. Denn zwar fordert Facebook die Nutzer unter Hinweis auf die eigenen Privatsphäreeinstellungen auf der Plattform immer wieder einmal auf, der weiteren Datenverarbeitung zuzustimmen. Diese „Zustimmung“ erfüllt jedoch nicht die Anforderungen der DSGVO an die Freiwilligkeit der Einwilligung – wer nicht einwilligt, dem verweigert Facebook nämlich die (Weiter-)Nutzung des Dienstes komplett.

Es ist also durchaus denkbar, dass auch die Datenschutzbehörden über kurz oder lang ein Bußgeld gegen die Facebook Ireland Ltd. oder die Whatsapp Inc verhängen werden. Die DSGVO sieht einen Bußgeldrahmen von bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des Konzernjahresumsatzes vor. Ein Indiz dafür, dass nun auch die amerikanischen IT-Giganten von den Bußgeldern getroffen werden können, ist die kürzlich ergangene Entscheidung der französischen Datenschutzbehörde CNIL, die gegen Google ein Bußgeld von 50 Millionen Euro verhängt hat. Mit zunehmender Bedeutung datenbasierter Geschäftsmodelle wird nun also der europäische Datenschutz auch gegenüber Unternehmen von außerhalb der EU durchgesetzt; die DSGVO zeigt zunehmend ihre Wirkung.

Nutzer über Rechte informieren

Es ist durchaus möglich, datenbasierte oder digitale Geschäftsmodelle so zu gestalten, dass sie mit der DSGVO und mit den datenschutz- und wettbewerbsrechtlichen Vorgaben vereinbar sind. Dies setzt voraus, dass sich Unternehmen, die solche Geschäftsmodelle betreiben oder planen, mit den rechtlichen Anforderungen intensiv auseinandersetzen und diese auch umsetzen. Neben der Prüfung, ob die jeweilige Datenverarbeitung überhaupt zulässig ist, müssen sie den Nutzer aufgrund der hohen Transparenzanforderungen, die die DSGVO stellt, stets detailliiert über Zweck und Legitimationsgrundlage der Datenverarbeitung wie auch über seine Rechte informieren. Soweit eine Zusammenführung verschiedener Datenquellen nicht im Rahmen einer Vertragsabwicklung erforderlich ist, wird der Betroffene hier stets einwilligen müssen.

Mehrzahl nimmt Datensammlung in Kauf

Nutzer von Facebook, Whatsapp oder Instagram müssen sich auf Grundlage der neuesten Erkenntnisse nun fragen, ob sie die ungefragte Zusammenführung ihrer Nutzerdaten hinnehmen wollen. Wenn nicht, bleibt nur die Abmeldung von den Netzwerken oder die Geltendmachung eigener Rechte. Die DSGVO sieht hier weitgehende Betroffenenrechte einschließlich etwaiger Ansprüche auf Schadenersatz vor. Die bisherigen Erfahrungen zeigen allerdings, dass die weit überwiegende Mehrzahl der Nutzer die Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten der Sozialen Medien vorziehen und etwaige datenschutzrechtliche Risiken oder Unwägbarkeiten billigend in Kauf nehmen. Nutzerseitig wird sich daher vermutlich nicht so viel ändern.

Umso mehr gilt es, die aktuellen wie künftigen Maßnahmen der Datenschutz- und Kartellbehörden zu beobachten. Die von ihnen angestoßenen Verfahren sind ein wirksames Mittel, dass sich die rechtlichen Anforderungen an digitale und datenbasierte Geschäftsmodelle zunehmend konkretisieren.

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11. Februar 2019 - Skepsis bei der DSGVO Umsetzung

 

Dass die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit dem letzten Jahr anzuwenden ist, die Sicherheit ihrer Daten im Internet verbessert hat, glauben die Bundesbürger mehrheitlich nicht, 33 Prozent der Befragten schätzen die Auswirkungen der Datenschutzregelung insgesamt sogar negativ ein.

Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) erklärten in einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov, dass sie nicht glauben, dass sich die Sicherheit ihrer Daten im Internet durch die DSGVO verbessert hat. Etwa ein Drittel (32 Prozent) monierte, die DSGVO habe die Benutzerfreundlichkeit im Internet verschlechtert.

2066 Teilnehmer ab 18 Jahren wurden zwischen dem 25. und 29. Januar zur Datenschutz-Grundverordnung befragt. Die repräsentative Umfrage erfolgte über den YouGov Omnibus mit einem Online-Panel, das täglich für eine Mehrthemenumfrage genutzt wird.

33 Prozent der Befragten schätzen die Auswirkungen der Datenschutzregelung insgesamt negativ ein, 27 Prozent haben dazu keine klare Meinung. Die DSGVO-Ablehner beschweren sich vor allem über eine verringerte Benutzerfreundlichkeit (60 Prozent) und sehen zu 73 Prozent keinen Einfluss auf die Datensicherheit.

Als DSGVO-Befürworter bekannte sich nur jeder Vierte. Doch selbst unter den Befürwortern findet sich ein hoher Anteil, der ihr keinen Einfluss auf die Datensicherheit zuschreibt (43 Prozent). “Die DSGVO hat die Sicherheit meiner Daten im Internet verbessert”. gaben nur 38 Prozent derjenigen zu Protokoll, die die DSGVO insgesamt positiv beurteilten.

Auch die aktuelle Studie von Techconsult, der Angaben von 259 deutschen Unternehmen verschiedener Größenordnung zugrundeliegen, gibt Anlass zur Skepsis. Sie kommt zum Schluss, dass die DSGVO-Umsetzung ohne Bußgelder lahmt – zumal diese nicht gegen Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung verhängt werden können. Demnach haben 18 Prozent der befragten Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen noch nicht einmal mit der Umsetzung begonnen. Besonders viele Nachzügler fielen in Handel (27 Prozent) und Industrie (21 Prozent) auf. Lediglich 43 Prozent aller Befragten stuften ihre unternehmensinternen Prozesse als DSGVO-konform ein. “Die Ergebnisse machen deutlich, dass in nahezu allen Bereichen Nachholbedarf bei der Umsetzung der DSGVO besteht und Unternehmen weiterhin hohe Bußgelder riskieren”, kommentiert Techconsult-Analyst Ercan Hayvali.

Der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte verhängte im November das erste Bußgeld nach der Datenschutz-Grundverordnung. Es traf den Social-Media-Anbieter Knuddels.de, in dessen Chatforum auch viele Jugendliche aktiv sind, nachdem Hacker die Daten von 330.000 Nutzern veröffentlicht hatten – einschließlich im Klartext gespeicherten Passwörtern. Mit einer Höhe von 20.000 Euro blieb der Datenschutzbeauftragte dabei noch weit unter dem, was er im Bußgeldrahmen maximal hätte festsetzen können.

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8. Februar 2019 - Der Ski Wettkampf der Sterneköche

Auch in Ischgl wird es im April sportlich und kulinarisch. Vom 7. bis 8. April findet der 22. Sterne-Cup der Köche statt. Mehr als 50 Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol und aus dem Elsass nehmen bei einem Skirennen teil, gefolgt von einem Kochwettstreit, bei dem sie in Teams gegeneinander antreten.

Profitipps, Hundertstel und Teamwork entscheiden über den Tagessieg. Damit die Star-Köche auch auf der Piste Starqualitäten zeigen können, trainieren Ex-Skiweltmeister wie Marc Girardelli oder Frank Wörndl am Vortag des Rennens die Küchenchefs.

Mit dabei sein werden u. a. Hans Haas (Tantris, München), Jan Hartwig (Atelier, Bayerischer Hof) oder Karl Obauer aus Werfen. Auch Johann Lafer ist mit seiner Küchenparty dabei.

Im Rahmen einer kulinarischen Prüfung werden sechs Köche-Teams ausgelost und bekommen je einen Zutatenkorb und 15 Minuten Zeit, um mit einem vorgegebenen Gericht, das die sechs Ischgler Haubenköche kreieren, die Promi-Jury rund um Marcel Reif zu überzeugen. Natürlich passend zu Grand Siècle, der Prestige-Cuvée aus dem Hause Champagne Laurent-Perrier.

Ischgler-Haubenfestival

Ischgl-Gäste und Kulinarik-Fans, die den Spirit dieses exklusiven Gourmet-Gipfels erleben möchten, bieten die Ischgler Haubenköche im Rahmen und zu Ehren des Sternes-Cups vom 6. bis zum 14. April 2019 ein besonderes kulinarisches Programm an. Die Dichte der Ischgler Spitzengastronomie ist mit acht Haubenlokalen beeindruckend und auch der österreichische „Koch des Jahres 2019“, Benjamin Parth, kommt aus Ischgl. Da liegt es nahe, den Erfolg der heimischen Gourmetszene mit einem eigenen jährlichen Haubenfestival zu krönen.

Verleihung des 38. Hornstein-Rankings

Als weiteres Highlight des Wochenendes gilt die erstmalige Verleihung des international bekannten Hornstein-Rankings in Ischgl. Der Sterne-Cup bildet einen wunderbaren Rahmen hierzu, da etliche der Erstplatzierten und wichtigsten Preisträger in diesem Jahr vor Ort beim Sterne-Cup sein werden. Im Rahmen der Verleihung des Hornstein Rankings, dem wohl renommiertesten Restaurant-Ranking, werden die besten Restaurants in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol sowie eine Auswahl der bestendeutschen Hotels und der führenden Wellnesshotels im deutschsprachigen Raum geehrt. Die Basis der Bewertungen bilden die wichtigsten Gourmet-Führer: Michelin, Der Feinschmecker, Gault-Millau, Varta, Schlemmer Atlas, der Große Restaurant- und Hotel-Guide, Gusto sowie À la Carte Österreich.

Küchenparty mit Johann Lafer, Hüttengaudi und Nacht der Köche

Den Auftakt bildet am Sonntagnachmittag die Küchenparty mit Kochlegende Johann Lafer, der mit prominenten Freunden und Kollegen zum Schlemmen auf die Idalp einlädt. Gefolgt vom gemütlichen Hüttenabend auf der Idalp mit alpinem Buffet ist das Galadinner in den Ischgler Haubenlokalen am Montag mit anschließender Siegerehrung und Party, bei der natürlich mit Champagne Laurent-Perrier auf die Gewinner des Tages angestoßen wird, der krönende Abschluss der Veranstaltung.

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