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Alles in die Cloud – US-Geheimdienst liest mit

In den Medien wird berichtet, dass der US-Geheimdienst bei neun Internetdiensten, unter denen sich auch Google, Microsoft und Facebook befinden sollen, Zugriff auf die Server hat und jeden Tag Millionen von Bildern, Mails und Telefonaten speichert. Zum Amtsantritt von Obama sagte er in einer Rede, dass seine Präsidentschaft auf dem Maßstab vom Rechtsstaatsprinzip und Transparenz gebaut sein soll. Das mit der Transparenz aus ausspionieren der Menschen gemeint sein soll, konnte zu dem Zeitpunkt noch keiner Erahnen. Es bleibt nun zu Überprüfen in wie weit die gespeicherten Daten auch Deutschland betreffe.

Microsoft bietet mit Office 365 einen Dienst in der Cloud an, der auch das Mailprogramm Outlook beinhaltet. Der User bekommt unter anderem einen Microsoft Exchange Account, in dem er seine Mails, Termine und Aufgaben verwalten kann. Sollte der US-Geheimdienst wirklich Zugriff auf diese Daten haben, wäre dass vertrauen der User zu dem Clouddienst stark eingeschränkt und es werden sicherlich viele Firmen wieder dazu übergehen, eigene Server zu betreiben um so dem Datenklau vorzubeugen und den Datenschutz eher zu gewährleisten. Die Firmen dementieren die Zugriffe auf ihre Server.

Um die Daten abzufangen soll ein Programm mit dem Namen Prism benutzt werden. Der Chef des Geheimdienstausschusses erklärte, dass durch das Programm bereits ein bedeutender inländischer Terrorangriff verhindert werden konnte. Details dazu gab er aber nicht preis.

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