22. Februar 2019 - 1,5 Millionen Arbeitsstunden stecken in der DSGVO Umsetzung

Knapp 30% der Mitglieder des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW sind sich unsicher ob ihr Unternehmen die neue Datenschutz-Grundverordnung einhalten könne.

Das geht aus einer Umfrage des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW hervor, an der mehr als 1300 Versicherungsmakler und Finanzanlagenvermittler teilgenommen haben.

Auf die Frage „Ist Ihr Unternehmen DSGVO-konform aufgestellt?“ antworteten 64% der Vermittler mit „Ja“, 4% mit „Nein“. Unsicher ob das eigene Unternehmen die Anforderungen erfüllt waren sich 28%. 

Die Verordnung trat im Mai 2018 in Kraft. Sie sorge seither für einen „irrsinnigen Aufwand“. Der durchschnittliche Zeitaufwand für die Umsetzung der DSGVO pro registriertem Makler oder Finanzanlagenvermittler betrage 34 Stunden. 

Rechtsanwalt Norman Wirth, der Geschäftsführende Vorstand des AfW, sagt: „34 Stunden durchschnittlicher Zeitaufwand pro Makler bedeutet, dass allein alle registrierten Makler die unglaubliche Zahl von 1.587.732 Stunden für die Umsetzung der DSGVO aufgewandt haben.“

„Gesamtwirtschaftlich erscheint der Aufwand Dimensionen zu haben, der durch die Politik doch sehr zu hinterfragen und auszuwerten sein sollte. Riesiger Aufwand, immer noch große Unsicherheit und geringe Akzeptanz in der Bevölkerung – das sollte zu denken geben“, sagt Wirth.

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